Katzen an die Macht. Drei Fälle, in denen unsere liebsten Vierbeiner politisch mitmischen.

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28.10.2016

Katzen an die Macht. Drei Fälle, in denen unsere liebsten Vierbeiner politisch mitmischen.

Katzen regieren das Internet. So lautet eine bekannte Volksweisheit. Unsere flauschigen Haustiere sind auf zahlreichen Plattformen vertreten und aus unserer medialen Landschaft nicht mehr wegzudenken. Doch man unterschätzt sie, wenn man glaubt, dass sie nur süss sein können. Denn Katzen haben auch politische Macht. Drei Fälle, in denen unsere liebsten Vierbeiner politisch mitmischen.

Katzen an die Macht. Drei Fälle, in denen unsere liebsten Vierbeiner politisch mitmischen.

Hank For Senate

Böse Zungen mögen behaupten, folgendes sei nur in Amerika möglich (vielleicht ist dies auch unsere eigene böse Zunge...), aber immerhin heissen sich die USA nicht umsonst «Land der unbegrenzten Möglichkeiten». 2012 stellte sich ein gewisser Hank zur Wahl für den Senat der Vereinigten Staaten. So weit, so legitim. Wäre Hank nicht eine gewöhnliche Hauskatze. Doch Hank ist es ernst: Auf seiner Webseite «Hank for United States Senate»  sind zahlreiche Informationen über ihn und seine politischen Aktivitäten zu finden. Eine Biografie weist Hank ausserdem als Kämpfernatur aus. Geboren auf der Strasse von einer alleinerziehenden Mutter wusste Hank von Anfang an, dass im Leben verschiedene Herausforderungen auf einen warten. Das zeigte Hank, dass man seinen Erfolg hart erkämpfen muss. Und genau das hat Hank getan: Dank seiner Hartnäckigkeit zierte er vor vier Jahren Wahlkampfplakate in den Vorgärten Virginias. Sein erklärtes Ziel war es, Stellen zu schaffen, um die Arbeitslosenquote Amerikas zu senken.

Leider hat es Hank – nicht zuletzt wegen einer fehlenden Sozialversicherungsnummer – nicht ganz gereicht. Kein Grund für Hank und seine Mediensprecher, mit dem träumen aufzuhören: Auf seiner Facebookseite fragen sie sich, ob Hillary Clinton auch Hank zum möglichen Vizepräsidenten erwählt hätte, hätte nicht Tim Kaine 2012 das Rennen um den Senatssitz von Virginia gewonnen.

Leider musste man alle politischen Träume für Hank zusammen mit ihm am 13. Februar 2014 begraben – nach knapp dreizehn Jahren verlor Hank den Kampf gegen die Herausforderungen des Lebens...

Doch Hank ist nicht vergessen gegangen. Gleich zweifach lebt Hanks politisches Wirken auch heute noch nach.

Einerseits ist Hank nämlich nicht die letzte Katze, die sich dem amerikanischen Wahlkampf gestellt hat. «The time is meow.» Mit diesem Slogan stellt sich Limberbutt McCubbins für keine geringere Stelle als diejenige des Präsidenten der Vereinigten Staaten zur Wahl. Sollte man sich also noch immer nicht für Hillary Clinton oder Donald Trump entschieden haben, für Demokraten oder Republikaner, steht nun also auch noch eine «Demo-cat»-Wahl zur Verfügung. 

 

Hanks Andenken bleibt andererseits auch noch cineastisch erhalten. Wer mehr über ihn erfahren möchte, kann sich seit diesem Jahr an einem Dokumentarfilm erfreuen.

#CatsAgainstBrexit

Der Entscheid Grossbritanniens, aus der Europäischen Union auszutreten, hat viele sehr überrascht. Unangenehm überrascht waren sicherlich auch die zahlreichen Katzen, die sich auf Social Media für die EU stark gemacht haben. Mit dem Hashtag #CatsAgainstBrexit zeigten sich die eleganten Vierbeiner von ihrer verletzlichen Seite: Die Angst vor oder sogar Wut über mögliche Folgen des Ausstiegs zeichnen sich in den flauschigen Gesichtern deutlich ab. 

 

#CatsAgainstFeminism

Vor gut zwei Jahren veröffentlichte die Huffingtonpost einen Artikel über «Women Against Feminism», in welchem sie Ihrer Verwirrung über dieses Phänomen Gehör verschafft.

Die «Women Against Feminism» erklären sich unter anderem auf ihrer eigenen Facebookseite folgendermassen: Feminismus sei abzulehnen, weil man alle Geschlechter gleichermassen respektieren und nicht eines wichtiger als das andere machen solle. Zudem sei eine Gesellschaft, in der Hass und Verurteilung vorherrschen, niederträchtiger als eine voller Liebe. Sind Sie verwirrt? Ja, wir auch! Ist es doch ein erklärtes Ziel des Feminismus, eine Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

Aber nicht nur wir sind verwirrt: Ebenso wie gegen den Brexit machen sich die Katzen auch in dieser Thematik online stark. Nur etwas anders. Weil sich viele an der unlogischen Argumentation der «Women Against Feminism» störten, ging man deren Äusserungen mit ebenso unhaltbaren, sarkastischen Antworten entgegen. Zwei Wochen nach ihrem ersten Artikel zu diesem Thema legte die Huffingtonpost nach und thematisierte diese Gegenbewegung zu «Women Against Feminism»: «Cats Against Feminism». Die Huffingtonpost fasst treffenderweise zusammen: Die «Cats Against Feminism» scheinen genauso verwirrt über den Feminismus zu sein wie die «Women Against Feminism». Aber sehen Sie selbst:

 
 
Annina Haller

Annina Haller

Annina Haller ist die Reporterin von BERTA DIGITAL. Als studierte Germanistin und Kunsthistorikerin mit journalistischem Background bringt sie die Unternehmens- und Organisationsrealität unserer Kunden mit guten Geschichten und nackten Fakten überzeugend auf den Punkt.

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