Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Versinken Sie nicht im Dornröschenschlaf

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12.10.2015

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Versinken Sie nicht im Dornröschenschlaf

Das Interesse der Medien an unseren Politikern ist bald wieder geringer. Der Hübscheste, die Wirtschaftsfreundlichste und der Mächtigste dürfen sich ab kommenden Montag wieder auf die Sachpolitik konzentrieren, statt für allerlei Statistiken herhalten zu müssen. Vergessen Sie aber nicht: Trotz medialer Unaufmerksamkeit lohnt sich Online-Kommunikation ausserhalb der klassischen Wahlkampfzeit gleich doppelt.

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Versinken Sie nicht im Dornröschenschlaf

Am kommenden Sonntag wird der Kampf um die Sitze im Nationalrat beendet. Bis dann wird auf den Webseiten der Kandidierenden und auf ihren Social Media-Kanälen nochmals kräftig diskutiert, retweetet und gepusht, bevor nach abschliessenden Gratulationen und Danksagungen diverse Social Media-Profile und Parlamentarierwebseiten in einen Dornröschenschlaf versinken.

Dreissig Minuten pro Monat reichen

Das darf nicht sein! Wir wollen dabei nicht den moralischen Zeigefinger erheben und sagen: Sie sind es Ihren Wählerinnen und Wählern schuldig, regelmässig über Ihre politische Tätigkeit zu berichten. Ebenso wenig sagen wir, dass Sie immerzu in der gleichen Frequenz online aktiv sein sollten. Viele Ihrer Fans und Follower sind sicher froh, bald weniger von Ihnen zu hören. Was wir Ihnen sagen wollen: Es kostet Sie wenig Zeit, beispielsweise alle zwei Wochen einen aktuellen Artikel über sich aus einer Tageszeitung, einen Videoausschnitt aus einer Fernsehsendung, einen aktuellen Vorstoss oder ein Interview in der Regionalzeitung auf Ihren Online-Kanälen zu platzieren. Hand aufs Herz: Diese dreissig Minuten pro Monat sollten doch entbehrlich sein.

Echte Fans sind mehr wert

Dank dieser fortlaufenden Online-Kommunikation sind Sie für den nächsten Wahlkampf bereits bestens gerüstet. Die Rechnung ist ganz einfach: Erhalten Sie dank etwas Online-Arbeit pro Monat beispielsweise zwanzig neue Follower oder fünf neue Newsletter-Abonnenten, so sind dies in einer Legislatur fast 1000 Follower und an die 250 Newsletter-Empfänger. Und das Beste daran: Es handelt sich dabei um echte Fans, die sich für Ihre Posts und Links interessiert haben und nicht um diejenigen, die sich aufgrund einer «Sponsoring-Attacke» Ihrer Facebook-Fanseite angeschlossen haben. Diese Art von Fans und Follower sind als Multiplikatoren für den nächsten Online-Wahlkampf unentbehrlich.

Mit der Masse schwimmen

Fans, die im Rahmen eines Sponsorings dazustossen, sind natürlich auch nicht verkehrt, um Ihrer Kampagne ein attraktives Äusseres zu verleihen und somit die Reichweite von Posts weiter zu steigern. Schliesslich gehen wir auch nicht gerne in ein Restaurant, in dem am Abend nur ein Tisch besetzt ist. Erst die mögliche Platzknappheit macht vielfach ein Angebot attraktiv. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen: Bleiben Sie auch nach dem Wahltag am Ball und gewinnen Sie mit wenig Aufwand an Reichweite. Dank kleinerer Konkurrenz profitieren Sie dabei auch von grösserer Aufmerksamkeit.

Für die nächsten Jahre gerüstet

Für den kommenden Sonntag und die nächsten Wochen gilt: Achten Sie darauf, dass nicht noch in einem Jahr auf Ihrer Webseite «In den Nationalrat für den Kanton Graubünden» steht, sondern zumindest «Ich bedanke mich für die zahlreich erhaltenen Stimmen.» Und bereiten Sie diese Änderung für den kommenden Sonntag für Ihre Webseite bereits inhaltlich und gestalterisch vor. Um auf Nummer sicher zu gehen am besten in zwei Versionen. Schliesslich erwachen auch die Medien mal wieder aus dem Dornröschenschlaf und werden dann von den faulsten und aktivsten Politikerinnen und Politikern im Online-Bereich berichten.

Janick Tagmann

Janick Tagmann studierte an der Universität St.Gallen Internationale Beziehungen und Marketing. Bei BERTA vereinigt der Geschäftsführer seine Leidenschaft für gute Stories und durchdachte Onlinekonzepte.

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